Nun bestehen die Kaspar Hauser-Festspiele seit 28 Jahren! Mit diesen 4 x 7 Jahren ist eine Zahl gegeben, die von einer Kraft der Verwirklichung spricht innerhalb der Gesetzmäßigkeiten der Zeit. Alles, was zukünftig dann noch kommen mag, ist gewissermaßen bereits eine „Zugabe“.
Ein durchgehender Gedanke dieser Festspiele wird sein jenes gewichtige Zitat Meister Eckharts aus dessen 15. Predigt („Von der Erkenntnis Gottes“):
„Denn wäre ich ein König und wüsste es selbst nicht, so wäre ich kein König“
Das heißt, mit anderen Worten, wenn der Mensch nicht zu dem Bewusstsein findet, in sich den Souverän seines eigenen Seelenreiches veranlagt bekommen zu haben, so wird er diese Reife auch nicht erlangen können. Die Folge davon wäre die Gefahr, in seinem Denken, Fühlen und Wollen einer zunehmenden Knechtschaft zu verfallen. Dies aber ist historisch, insbesondere seit den Zeiten Kaspar Hausers, durchaus zu erleben.
Einen schönen Schwerpunkt dieser Festspiele bilden wieder die Künste. Zwei großartige Konzerte mit Werken von Johann Sebastian Bach und Johannes Brahmsbilden dabei eine wichtige Achse, Theater und Melodram bilden eine weitere.
Und auch die Bildenden Künste werden einen wichtigen Stellenwert einnehmen und es ist mir eine große Freude, ein weiteres Mal das Gemälde von Carl Kreul (1831), das Sie auf der Titelseite sehen, dank der freundlichen Leihgabe von Familie Feuerbach ausstellen zu dürfen.
Und wieder ist es eine Vielzahl an inhaltlich gewichtigen Vorträgen, die gewissermaßen das geistige Rückgrat der Festspiele ausmachen! Eckart Böhmer
Information und Kartenvorverkauf:
Tourist Information Stadt Ansbach
Johann-Sebastian-Bach-Platz 1
91522 Ansbach
0981 51 243
tourismus@ansbach.de
www.tourismus-ansbach.de
Für weitere Informationen bitte direkt bei Eckart Böhmer anfragen.
Email: eckart.boehmer@web.de
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